Lucks, Günter/Stutte, Harald

Der rote Hitlerjunge

Meine Kindheit zwischen Kommunismus und Hakenkreuz
240 S., 18 s/w Fotos Seiten,Kartoniert
9783499629235
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Am Ende der Weimarer Republik: Einer der letzten Zeitzeugen erzählt seine Geschichte.

Der Stiefvater ist Kommunist, der Vater gar im Rotfrontkämpferbund. Die neue Stiefmutter aber schwärmt für Hitler. Der eine Großvater ist Monarchist, der andere ein kommunistischer Schuhmacher, der Onkel wiederum Sozialdemokrat. Ein Familienbild aus dem Hamburger Arbeiterbezirk Hammerbrook um 1930. Es ist das kommunistische Milieu, in dem Günter Lucks aufwächst, der Autor des Bestsellers 'Ich war Hitlers letztes Aufgebot' und der Ko-Autor des Bandes 'Hitlers vergessene Kinderarmee'. Die Eltern verkehren mit KPD-Größen wie Etgar André oder Fiete Schulz; der kleine Günter aber will unbedingt zum Jungvolk - und durchlebt eine Kriegskindheit zwischen den Extremen. Dies ist die Erzählung von einer Kindheit in einem versunkenen, erst von den Nazis und dann von der "Operation Gomorrha" endgültig zerstörten Milieu, das auch nach dem Krieg nicht wiedererstand. Es ist zugleich ein authentisches Bild aus dem Leben in den traditionellen Arbeiterbezirken von Hamburg, von dem aus erster Hand heute kaum noch ein Zeitzeuge erzählen kann.

Günter Lucks, Jahrgang 1928, war nach der Ausbildung bis 1955 bei der Post tätig. Danach arbeitete er im graphischen Gewerbe, ab 1962 bis zur Rente im Axel Springer Verlag. Dort war er lange Jahre Betriebsrat. Eine Einladung der Bundeswehr in Gründung, ihr als Offizier beizutreten, hatte er abgelehnt.

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Autor Lucks, Günter/Stutte, Harald
Verlag Rowohlt Verlag
ISBN 9783499629235
Lieferzeit Vorbestellbar
Lieferbarkeitsdatum 04.11.2020
Einband Kartoniert
Format 1.6 x 19 x 12.5
Seitenzahl 240 S., 18 s/w Fotos
Gewicht 266
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