Brenner, Andreas

CoronaEthik

Ein Fall von Global-Verantwortung?
110 S. Seiten,Kartoniert
9783826071713
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Die Corona-Pandemie, die ab dem Frühjahr 2020 fast die gesamte Welt bedrohte, hat zu einer nie dagewesenen und weitgehend übereinstimmenden Abwehrstrategie geführt: Fast alle Staaten schränkten mit einem verordneten Lockdown das gesellschaftliche Leben in bisher nicht für möglich gehaltener Weise ein. Mit dieser Strategie sollte nicht nur die Ausbreitung des Virus eingeschränkt werden, sondern zugleich die Zahl der Erkrankungen so stark verringert werden, dass sowohl ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems als auch die Notwendigkeit einer Triage bei den Patienten, welche auf lebensrettende Beatmungsgeräte angewiesen wären, vermieden werden könnte. Bei so vielen ethisch gut begründeten Absichten geriet die Pandemie-Abwehrstrategie zu einem Lehrstück in Sachen praktizierter Verantwortung. Bei näherer Sicht auf die Corona-Krise stellen sich jedoch auch Fragen: Wie ist der Ausnahmenotstand, der das Leben vieler Menschen bestimmte, gerechtfertigt? Wie weit reichte die Verantwortung, auf welche sich die politischen Akteure beriefen und öffnete ihr Handeln nicht unerwartet eine Verantwortungslücke? Wie ist die gesellschaftliche Veränderung, die nicht durch die Pandemie, sondern durch die Pandemie-Abwehrstrategie ausgelöst wurde, zu beurteilen? Die Untersuchung will mit Blick auf 'Corona' grundsätzlich das Handeln in einer Pandemie klären.

Andreas Brenner ist Professor für Philosophie an der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz, FHNW in Basel. Bei K & N erschien zuletzt Wirtschafts-Ethik. Das Lehr- und Lesebuch. (zweite Auflage 2020).

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Autor Brenner, Andreas
Verlag Königshausen & Neumann
ISBN 9783826071713
ISBN/EAN 9783826071713
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Lieferbarkeitsdatum 30.12.2020
Einband Kartoniert
Format 1 x 21.1 x 13
Seitenzahl 110 S.
Gewicht 156