Gerd J Nettersheim/Doron Kiesel

Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Vergangenheit

Bewertungen und Perspektiven, Die Rosenburg 3
400 S., mit ca. 2 Abb. Seiten,Gebunden
9783525352182
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Dieser Band beleuchtet die NS-Belastung der Gründerjahre des Bundesjustizministeriums und fragt, welche Lehren und Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

In der jungen Bundesrepublik leistete im Bundesjustizministerium eine große Zahl von Beamten Dienst, die tief in das Unrechtssystem des NS-Staates verstrickt gewesen waren und in ihrer Sacharbeit Spuren hinterlassen haben. Dieser Band beleuchtet den mühsamen Entscheidungsprozess des Ministeriums, die eigene Geschichte aufzuarbeiten und stellt die signifikanten Forschungsergebnisse dar. Er verdeutlicht, dass der historische Befund eine hohe aktuelle gesellschaftliche Bedeutung hat. Aus unterschiedlichen Perspektiven - auch aus internationaler Sicht - wird der Frage nachgegangen, welche Lehren und Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Dies gilt etwa für nationalsozialistische Denkmuster, die heute noch fortleben. Die Verantwortung der Juristen und ihre rechtsethische Ausbildung werden ebenso auf den Prüfstand gestellt wie die Rolle des Staates als Gesetzgeber. Und nicht zuletzt wird auch unsere Erinnerungskultur einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Gerd J. Nettersheim, Ministerialdirigent a.D., ist Sonderberater beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

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Autor Gerd J Nettersheim/Doron Kiesel
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN 9783525352182
ISBN/EAN 9783525352182
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Lieferbarkeitsdatum 28.04.2021
Einband Gebunden
Format 3.2 x 23.6 x 16.5
Seitenzahl 400 S., mit ca. 2 Abb.
Gewicht 843